Ihr Ergebnis
Ein erfundenes Beispiel, das zeigt, was Sie nach dem Test erhalten. Machen Sie den Test, um Ihr eigenes Ergebnis zu erhalten.
Mäßige Symptome
Depressive Symptome haben Sie in den letzten zwei Wochen ziemlich stark belastet. Ab einem Wert von 10 wird empfohlen, mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder einer psychologischen Fachperson darüber zu sprechen, wie es Ihnen geht.
Ab 10 Punkten wird üblicherweise eine genauere Abklärung durch Ärztin, Arzt oder psychologische Fachperson empfohlen.
Sie haben angegeben, dass Sie Gedanken hatten, lieber tot zu sein oder sich etwas anzutun
Solche Gedanken sind häufiger, als viele denken, und man kann darüber sprechen. Bitte vertrauen Sie sich jemandem an oder rufen Sie noch heute eine Hilfsstelle an: in Deutschland die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (rund um die Uhr, kostenlos), in Österreich die Telefonseelsorge unter 142, in der Schweiz die Dargebotene Hand unter 143. Bei akuter Gefahr rufen Sie den Notruf 112.
Dieser Kasten erscheint, wenn Frage 9 mit etwas anderem als „Überhaupt nicht“ beantwortet wird.
Der PHQ-9 ist ein Screening, keine Diagnose. Ein hoher Wert kann auch mit Stress, Trauer, Schlafmangel, körperlicher Krankheit oder anderen Zuständen zusammenhängen. Nur Fachpersonal kann beurteilen, ob eine Depression vorliegt.
Ihr Symptomprofil
Wie oft Sie jedes der neun Symptome belastet hat. Hervorgehobene Symptome waren an mehr als der Hälfte der Tage vorhanden: Diese zählen, wenn Fachpersonal die Diagnosekriterien anwendet.
- Interesse oder FreudeKernsymptomWenig Interesse oder Freude an Ihren Tätigkeiten2An mehr als der Hälfte der Tage
- StimmungKernsymptomNiedergeschlagenheit, Schwermut oder Hoffnungslosigkeit2An mehr als der Hälfte der Tage
- SchlafSchwierigkeiten, ein- oder durchzuschlafen, oder vermehrter Schlaf0Überhaupt nicht
- EnergieMüdigkeit oder Gefühl, keine Energie zu haben0Überhaupt nicht
- AppetitVerminderter Appetit oder übermäßiges Bedürfnis zu essen1An einzelnen Tagen
- SelbstwertSchlechte Meinung von sich selbst; Gefühl, ein Versager zu sein oder die Familie enttäuscht zu haben1An einzelnen Tagen
- KonzentrationSchwierigkeiten, sich auf etwas zu konzentrieren, z. B. beim Zeitungslesen oder Fernsehen2An mehr als der Hälfte der Tage
- Unruhe oder VerlangsamungWaren Ihre Bewegungen oder Ihre Sprache so verlangsamt, dass es auch anderen auffallen würde? Oder waren Sie im Gegenteil „zappelig“ oder ruhelos und hatten dadurch einen stärkeren Bewegungsdrang als sonst?2An mehr als der Hälfte der Tage
- Gedanken an Tod oder SelbstverletzungGedanken, dass Sie lieber tot wären oder sich Leid zufügen möchten0Überhaupt nicht
4 von 9 Symptomen waren an mehr als der Hälfte der Tage vorhanden. Mindestens eines der beiden Kernsymptome (Interesse, Stimmung) ist darunter.
Für die Diagnose einer depressiven Episode achtet Fachpersonal auf fünf oder mehr Symptome einschließlich eines Kernsymptoms über mindestens zwei Wochen, zusammen mit Beeinträchtigungen und nach Ausschluss anderer Ursachen. Die Zahl hier ist nur das, was Sie angegeben haben.
Gut zu wissen
- Ein Wert von 10 oder mehr erkannte in der ursprünglichen Validierungsstudie mit 6.000 Patienten eine Depression mit etwa 88 % Sensitivität und 88 % Spezifität.
- Laut WHO hat zu jedem Zeitpunkt etwa einer von zwanzig Erwachsenen weltweit eine Depression. Sie gehört zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt.
- Die neun Fragen spiegeln die neun Diagnosekriterien der Depression wider. Deshalb wird der PHQ-9 sowohl zum Screening als auch zur Verlaufskontrolle in der Behandlung genutzt.
Was hilft
Depressionen sind behandelbar. Psychotherapie und Medikamente wirken beide, und auch einige alltägliche Dinge helfen:
- BewegungRegelmäßige körperliche Aktivität, schon tägliche Spaziergänge, hat eine messbare Wirkung auf die Stimmung.
- Tageslicht und RoutineZur gleichen Zeit aufstehen, bei Tageslicht nach draußen gehen, regelmäßig essen. Schlaf und Stimmung folgen der Routine.
- MenschenHalten Sie Kontakt zu anderen, auch wenn Ihnen nicht danach ist. Isolation nährt die gedrückte Stimmung.
- Weniger AlkoholAlkohol verschlechtert Schlaf und Stimmung am nächsten Tag und lässt Behandlungen schlechter wirken.
- Professionelle HilfeIhre Ärztin oder Ihr Arzt kann eine Psychotherapie vermitteln oder Medikamente besprechen. Beides wirkt, und bei mittelschweren und schweren Depressionen wirkt die Kombination am besten.
Was Sie als Nächstes tun können
Wenn die gedrückte Stimmung Ihre Arbeit, Ihr Studium, Ihren Schlaf oder Ihre Beziehungen beeinträchtigt oder Sie seit mehr als zwei Wochen belastet, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Sie können dieses Ergebnis gern mitbringen. Angst und Depression treten oft zusammen auf, daher kann der Angsttest (GAD-7) auf dieser Seite ein sinnvoller nächster Schritt sein. Wenn Sie jetzt mit jemandem sprechen möchten, wenden Sie sich an eine Hilfsstelle, im Notfall an den Notruf.
In zwei Wochen noch einmal
Der PHQ-9 ist dafür gemacht, Veränderungen zu verfolgen; in der Praxis wird er alle zwei Wochen wiederholt. Legen Sie eine Erinnerung in Ihrem Kalender an. Die Datei entsteht in Ihrem Browser, wir speichern nichts.